Was die Einführung und der Betrieb eines Onlineshops wirklich kostet

Als kleine Agentur mit Shopkunden und als Betreiber einiger Shopping-Portale haben wir regelmäßig mit „alten und neuen“ Online-Händlern zu tun. Dabei waren die Kostenvorstellungen, Zielsetzungen und Zeitpläne höchst unterschiedlich, egal, ob der Händler schon Handelserfahrung hatte oder nicht.

Über die Veröffentlichung der Studie „Kostenstrukturen im Online-Handel“ des ECC Handel in Zusammenarbeit mit der XSITE GmbH haben wir uns daher sehr gefreut. Im Juli und August diesen Jahres wurden nämlich branchenübergreifend fast 300 Onlinehändler in einer Online-Erhebung befragt.

Untersucht wurde dabei, welche Kosten mit dem Eintritt in das Online-Geschäft verbunden sind, mit welchen laufenden Kosten während des Betriebs eines Online-Shops zu rechnen ist und was dabei die größten Kostentreiber sind.

Spannend finde ich einerseits die schon oben erwähnten Budgetplanungen zum Start in den Onlinehandel. Andererseits finde ich es interessant und bedenklich zugleich, dass schon mehr als jeder dritte Onlinehändler mindestens einmal das Shopsystem gewechselt hat. Derzeit planen 10% der Händler einen Wechsel des Systems. Das zeigt, dass gute Vorbereitung und Planung des Onlinegeschäfts sich langfristig durchaus rechnen werden. Auch wir haben schon zahlreiche Händler beim Wechsel des Shopsystems betreut oder beraten. Die Probleme sind meistens noch größer als es der Händler erwartet. Und die Kosten- und Zeitplanung für den Wechsel erheblich aufwändiger als gedacht.

In meinem Blog finden Sie noch weitere kostenlose Whitepaper (rechte Spalte >>) und andere Tipps zum Eintritt in den Onlinehandel. Dieses hier ist auf jeden Fall lesenswert, sowohl für neue Händler, als auch für „alte Hasen“. Wer über einen Wechsel des Shopsystems nachdenkt, sollte auch einen Blick in das PDF Kostenstrukturen im Online-Handel werfen.

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Leser Kommentare

  1. MW meint:

    Um einen Onlineshop rechtssicher zu gestalten, ist es ratsam, sich einen rechtlichen Beistand zu suchen. Es muss nicht unbedingt teuer werden, aber zumindest die AGB, Widerrufsbelehrung, Impressung und Datenschutzerklärung sollten rechtssicher gestaltet sein. Auch die Preisangabenverordnung muss beim Verkauf unbedingt beachtet werden.

    Viele Informationen bekommt man in den einschlägigen Rechtsblogs aber umsonst, und das kann bei genauer Lektüre schon reichen. Ansonsten gilt: nachfragen!

    Die häufigsten Fehler im Onlineshops, die zu Abmahnungen führen sind: Urheberrechtsverletzungen durch Verwendung fremder Produkttexte und Produktfotos, Markenrechtsverletzungen bei der Verwendungung von meta tags oder in den Produktbeschreibungen, Wettbewerbsverstöße aufgrund von Nichtbefolgung der Preisangabenverordnung und der Informationspflichten.

    Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Einfach ein wenig Google benutzen, und das Gröbste kann abgewendet werden!

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